Forschungsstipendium für Nachwuchswissenschaftlerin
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Prof. Dr. Thomas Luger überreichte Dr. Judith Bahmer das Forschungsstipendium des DPBs. |
Psychische Einflüsse auf Schuppenflechte untersucht
Hamburg. – Das Forschungsstipendium des Deutschen Psoriasis Bundes (DPB), unterstützt von der Firma Wyeth Biopharma, erhält Dr. Judith Bahmer, Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie Uniklinikum Münster. Das Stipendium in Höhe von 12.000 Euro überreichte Dr. Prof. Dr. Thomas Luger auf der Wissenschaftlichen Fortbildung des DPB in Münster. Das Thema der wissenschaftlichen Untersuchung von Dr. Bahmer sind die psychischen und psychosomatischen Einflussfaktoren auf die Lebensqualität bei Psoriasis und ihre Veränderung durch die Therapie. Die Wissenschaftlerin möchte herausfinden, welche psychischen Faktoren bei Psoriasis-Patienten sich auf die Lebensqualität auswirken. Die Psychologin hatte bei ihrer Arbeit mit Psoriasis-Patienten beobachtet, dass Menschen mit Schuppenflechte häufiger unter Depressionen und Angststörungen leiden, oft eine pessimistische Einstellung haben und sich zurückziehen. Sie gehen selten mit ihrer Erkrankung handlungsorientiert um und brechen infolge dessen die Therapie häufig ab. Judith Bahmer möchte nun herausfinden, welche psychologischen Faktoren hinter der geminderten Lebensqualität stehen und wie man diese positiv beeinflussen kann. Ziel ist herauszufinden, wie man die Patienten psychotherapeutisch unterstützen kann, um bei der Krankheitsbewältigung zu helfen.
